Fastenzeit 2017

Ein Fahrrad mit BlumenLiebe Weltverbesserer!

Was? 24 Tage ist es schon her, dass ich Euch zuletzt schrieb – da ist es doch eindeutig Zeit für eine neue Aufgabe. Und da Ihr so lange Pause hattet, gibt es gleich zwei Aufgaben, von denen die eine ganz einfach ist und die andere schon ein bisschen herausfordernder – dafür auch besonders effektiv!

Aufgabe 1

Nie wieder das Wort „Weltverbesserer“ im negativen Kontext benutzen. Ja, als ich die heutige Anrede schrieb, tat ich das in dem Wissen, dass die Assoziation vermutlich bei vielen, wenn nicht allen, von Euch eher negativ ist. Das Wort Weltverbesserer wird doch tatsächlich meistens als abwertende Bezeichnung benutzt. Lasst uns das nicht mehr machen. Wir brauchen doch Leute, die die Welt besser machen!

Soweit die Aufgabe 1, die mir ehrlich gesagt ziemlich spontan eingefallen ist beim ebenso spontanen Tippen meiner heutigen Anrede, aber zum Aufwärmen doch geradezu perfekt!

Aufgabe 2

Bald – vom 1.3. bis 16.4.2017 – ist Fastenzeit. Die Fastenzeit hat ihren Ursprung in christlichen Bräuchen (bei Interesse mehr dazu hier bei Wikipedia), hat aber mittlerweile sozusagen auch im nicht-religiösen Bereich Fuß gefasst. Klassiker: Keine Süßigkeiten, sonstige Einschränkungen bei ungünstigen Gewohnheiten.

Was mich zum heutigen Beitrag bringt: Auch uns mit unseren Schritten zu mehr Nachhaltigkeit bietet die Fastenzeit eine tolle Chance! Bei Maria von „Widerstand ist zweckmäßig“ habe ich einen tollen Artikel gelesen, der einen Überblick enthält über Fastenaktionen, die man in Bezug auf nachhaltiges, ressourcenschonendes, umweltfreundliches Leben starten kann.

Mit dabei unter anderem:

  • Plastikfasten
  • Klimafasten
  • CO2-Fasten
  • Autofasten
  • Fleischfasten
  • Klamottenkur

Wichtig zu sagen: Es handelt sich dabei nicht nur um Ideen, sondern zu allen Ideen gibt es Anbieter bzw. Veranstalter, die Programme/ Anleitungen/ Zeitpläne/ Tipps etc. werden über entsprechend verlinkte Internetseiten gleich mitgeliefert.

Und wie Ihr Euch denken könnt, lautet die heutige – zugegeben nicht ganz einfache – Aufgabe, sich für die Fastenzeit etwas zu überlegen, was Ihr als Euer ganz persönliches nachhaltiges Fastenprojekt durchziehen wollt. Es sollte, so denke ich, auf jeden Fall etwas für Euch machbares sein (sonst wird es eh nichts!), aber auch schon einen Unterschied bedeuten zu Eurem sonstigen Verhalten in Bezug auf das Thema, für das Ihr Euch entscheidet. Also ein herausforderndes aber erreichbares Ziel.

Also: Lest Euch Marias Artikel als Anregung durch und entscheidet Euch für einen Themenbereich, dann lest ggf. weiter bei verlinkten Seiten und entscheidet Euch, in welcher Form und welchem Ausmaß Ihr mitmachen wollt.

Ich weiß, hier verlasse ich ein wenig die „kleinen Schritte“ und das „Nicht-viel-lesen-müssen“. Allerdings liegt das vermutlich in der Natur der Sache bei einer mehrwöchigen Fastenzeit… und Ihr hattet nun ja auch (zu) lange Ruhe vor mir ;o)

Ich selbst habe mich für das Autofasten entschieden. Dass ich noch zu oft das Auto nehme, ist mir derzeit der größte Dorn im Auge im Alltag (Mann, die Redensart mit dem Dorn im Auge ist bei näherem Nachdenken echt fies…aber ich schweife ab). Daher möchte ich diese Fastenzeit nutzen, um hier neue Erfahrungen zur Machbarkeit der Reduktion von Autokilometern in meinem Alltag zu machen – und ihre Auswirkungen zu testen. Das obige Bild habe ich dazu gefunden bei Pixabay, Fotografin jill111 und ich fand es sah, wenngleich eher alltagsrealitätsfern, doch so richtig schön kitschig-symbolisch-verlockend aus.

Also, seid dabei! Lasst uns einen echten Unterschied machen! Ich freue mich auch über Eure Rückmeldung, wofür Ihr Euch entschieden habt und wie es so läuft! Schreibt mir doch einen Kommentar oder eine Mail.

Eure frohe Mitstreiterin

Birte

PS: Auch abgesehen von der oben verlinkten Seite ist „Widerstand ist zweckmäßig“ ein toller Blog – Maria hat schon haufenweise Inhalte dort geschrieben, so dass man sich in vielen, vielen Bereichen Erfahrungsberichte und Anregungen holen kann, wenn man will.

PSPS: Ich verlinke diesen Beitrag bei EiNaB (Einfach nachhaltig besser Leben, der Linksammlung für Ideen zu mehr nachhaltigem Verhalten).

7 Kommentare zu „Fastenzeit 2017

  1. Hallo Birte!

    Herzlichen Dank fürs Verlinken zu meinem Fastenbeitrag. Finde ich schön, dass Du Dich fürs Autofasten entschieden hast. Für mich war das erste Autofasten eine sehr große Herausforderung und Überwindung, bin ich doch viele Jahre davor nicht mehr mit dem öffentlichen Verkehr gefahren.

    Das hat sich dadurch verändert und auch außerhalb der (Auto-)Fastenzeit nutze ich nun immer häufiger den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad, statt mein Auto.

    lg
    Maria

    Liken

  2. Liebe Maria, ach herrje, Dein Kommentar wird mir hier als noch nicht genehmigt angezeigt! Ich bitte um Entschuldigung!
    Auch für mich hat sich das Autofasten als sehr aufschlussreich erwiesen, ich schreibe bei Gelegenheit dazu einen Beitrag.
    Liebe Grüße
    Birte

    Gefällt 1 Person

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