Fastenzeit 2017: Autofasten-Fazit

AutobahnbaustelleLiebe Mitfaster!

Nun ist die Fastenzeit 2017 schon eine ganze Weile offiziell beendet und es ist Zeit für unser Fazit, oder?

Mein Ziel war ja: Montags und mittwochs nicht mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Und an Dienstagen und Donnerstagen wollte ich nach Möglichkeit das Fahrrad nutzen, um die Kindergartentouren und sonstige Erledigungen zu machen.

Ich kann sagen: Die Sache mit den Fahrten zur Arbeit hat super geklappt! Ich bin an keinem Montag und keinem Mittwoch in der Fastenzeit mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Damit bin ich – rechnerechnerechne – 13 Mal 30 Auto-Kilometer nicht gefahren. Macht 390 Kilometer! Yippieh!

Nicht ganz so gut gelaufen ist es ehrlicherweise – und komischerweise! – mit den Fahrten zur Kita. Die Fahrt ist deutlich kürzer, aber leider ist fast immer irgendetwas, was noch zu erledigen ist. Einkauf, Leihbücherei, Schwimmen etc. Hier bin ich einfach noch nicht so gut organisiert dass ich das ohne Auto mache bzw. – ganz ehrlich – auch noch zu bequem. Letztlich war aber auch das Wetter ehrlich gesagt besch…eiden. Das ist auch kein richtig guter Grund, schließlich kann man auch bei Regen Rad fahren, aber da haut natürlich der Schweinehund noch einfacher dazwischen.  Zweimal nur bin ich in der Fastenzeit mit den Kindergartenkindern mit dem Rad gefahren. Macht eine Ersparnis von nur 12 Kilometern.

Betrachtet man das Ganze mal prozentual – was ich jetzt spaßeshalber mal tue:

  • Normalerweise gefahrene Autokilometer pro Woche: 102 km, für’s Rechnen abgerundet 100 km.
  • Für die Fastenzeit ohne Autofasten wären das also 700 gewesen für 7 Wochen, minus 30 für Karfreitag, also 670.
  • Mit Autofasten: 670-390-12=268. (Mann, wie rechnet man jetzt die prozentuale Einsparung aus?)
  • Einsparung: 60%!!! (Frag mich nicht wie ich es jetzt ausgerechnet habe… irgendwann hatte ich es.)

Das lässt sich ja schon irgendwie schön reden sehen!

[[[04.05.2017: Edit! Wie es so schön heißt… Nachträgliche Änderung für Zahlenfans: Eine aufmerksame Leserin (*freu*) hat hinterfragt, ob diese Rechnung stimmt. Es fiel mir beim Antworten auf, dass ich betonen könnte, dass ich tatsächlich nur drei Mal in der Woche ins Büro fahre, daher liegen die Wochenkilometer normalerweise tatsächlich bei 102. Beim Nachrechnen ist mir aufgefallen, dass ich nicht berücksichtigt habe, dass die erste Woche der Fastenzeit quasi nur halb war, da die Fastenzeit am Mittwoch begann. Die in der Fastenzeit zu erwartenden Autokilometer lagen also nicht bei gerundeten 670, sondern bei (nicht gerundeten) 648. Da die eingesparten Kilometer jedoch richtig gezählt waren, ergibt sich sogar eine Einsparung von knapp über 60%… Hach, schön!

Bevor ich mich aber völlig in Zahlenspielen verliere, komme ich darauf zurück, dass es darauf wirklich nicht in erster Linie ankam. Ich wollte überhaupt irgendwie Autokilometer einsparen und vor allem sehen, ob und wie gut das geht. Die Rechnerei war wirklich nur ein kleines Anschauungsspiel. Aber es fühlt sich auch in Zahlen nochmal gut an! Man sollte ja auch nicht vergessen, sich selber mal über seine Erfolge zu freuen. Das gibt Schwung für’s Durchhalten und für die nächste Aufgabe.]]]

Ich werde mir Mühe geben, auch zukünftig nicht mehr dauernd mit dem Auto zur Arbeit zu fahren und auch sonst nach Möglichkeit weiter zu reduzieren.

Schaut Euch zum Abschluss noch einmal das Bild an – mein Blick von „meiner“ Eisenbahn-, Fußgänger- und Fahrradbrücke über die A7. Ist sie nicht verrückt schrecklich grauenhaft, diese Autowelt?

Einen schönen, grünen, sonnige Tag wünsche ich Euch! Seid Ihr mit dem Verlauf Eurer Fastenzeit zufrieden?

Eure

Birte

Hier und hier findet ihr nochmal meine anderen Beiträge zur Fastenzeit 2017.

Diesen Beitrag verlinke ich zu EiNaB.

 

2 Kommentare zu „Fastenzeit 2017: Autofasten-Fazit

  1. Hallo Birte!

    Ich finde es super, dass Du da eine solche Rechnung aufgestellt hast, denn das macht noch einmal mehr deutlich, was Du geschafft hast!

    Selbst neigt man ja oft dazu, zu dem hinzusehen, was man nicht geschafft hat und dadurch alles schlecht zu denken.

    So aber siehst Du, wie viel Du wirklich erreicht hast und das ist großartig!

    Danke fürs Verlinken zu EiNaB, eine wirklich gute Anregung von Dir!

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

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